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Der Energa - Barbas

 

Umweltfreundlicher Holzkamine 

 

Der Energa ist ein moderner Einbaukamin mit patentiertem Filter aus keramischem Material mit feinmaschiger Struktur. Durch diesen Filter werden die Rauchgase geführt, bevor sie den Kamin verlassen, und der Feinstaub wird durch die hohen Temperaturen verbrannt. Der Keramikschaumfilter verringert somit den Ausstoß von organischem Feinstaub. Durch die enorme Wärmereflektion sorgt der Keramikfilter ebenfalls für eine bessere Verbrennung, was die Wärmeleistung steigert

Energa Barbas houthaard

Energa 70/55    


 
 

Durch die schwammähnliche Struktur hält der Filter die glühenden Teilchen auf und verhindert somit einen Schornsteinbrand.Darüber hat der Filter eine enorme isolierende Wirkung, wodurch die Temperatur im Schornstein geringer sein wird und mehr Wärme belegt an die Umgebung abgegeben wird.



Der Keramikfilter

Klassiek met vlamkeerplaatSchuimkeramisch filterSchuimkeramisch filter

      1. Klassisch mit Umlenkplatte                 2. Schaumkeramikfilter:  Feinstaub wird im Filter aufgefangen und verbrannt.

 

 

Funktional 

Holzöfen und Kamine benötigen eine bestimmte  Höhe,  um ordnungsgemäß funktionieren zu können, während Verbraucher aus ästhetischen Gesichtspunkten oft ein etwas weniger hohes Modell wünschen.‘ Der Keramikfilter ermöglicht den Bau von gut funktionsfähigen Kaminen in einer wesentlich geringeren Höhe als derzeit üblich’.

Design

‘Dadurch können wir uns nunmehr  nicht nur in qualitativer Hinsicht, sondern auch optisch  von anderen Herstellern unterscheiden. Dies ist ein absoluter Vorteil in dieser Branche, in der om Design  eine tragende Rolle spielt.’ erläutert Eric Smit, Produktentwickler bei Interfocos.

 

Eric Smit

In einem Interview mit Agentschap NL im November 2012 lüftet Eric Smit, Produktentwicklungsingenieur bei Interfocos, den Schleier dieser Innovation.

Das komplette Interview lesen Sie hier:

 

Eric Smit, houtstook expert

Interview mit Agentschap NL (November 2012)

Bei Interfocos läuft man der Zeit nicht gern hinterher. Stärker noch, man ist der Zeit lieber voraus. Das Unternehmen investiert daher auch viel Zeit und Geld in die Innovation seiner Betriebsführung. So wurde 2008 eine nagelneue Lackieranlage in Betrieb genommen. Mit dieser  modernen und umweltfreundlichen Lackierungsstraße  kann Interfocos verschiedene Aufträge gleichzeitig erledigen und es muss nicht mehr in Serie gespritzt werden. Die Folge: viel Flexibilität und wenig Lagerbestand. Auch bewirkt die neue Innovation eine  bessere Umweltleistung und führt zu mehr Flexibilität. Übrigens hat Interfocos auch diesmal Zuschüsse im Rahmen des Umwelttechnologieprogramms von Agentschap NL beantragt. ‘Dank der Subventionen konnten wir die Expertise des Twenter Ingenieursbüros Procede einmieten’, erzählt Smit. ‘Dessen Fachwissen und Kompetenz haben dafür gesorgt, dass wir jetzt besser verstehen, wie der Filter arbeitet. Das hat einiges verdeutlicht.’ Die Entscheidung für einen Filter war übrigens schnell getroffen. Für den Abfang von Feinstaub dürfte ein Keramikschaumfilter derzeit die effektivste Methode sein. ";Katalysatoren konzentrieren sich beispielsweise ausschließlich auf die Senkung von Kohlenmonoxid und anderen gasförmigen Kohlenwasserstoffen in den Rauchgasen. Der Feinstaub bleibt dabei jedoch außen vor. Viele Fabrikanten richten sich auf die Verbesserung der Isolierung und Luftzufuhr der Verbrennungskammer, um so eine bessere Verbrennung zu erzielen. Eine bessere Verbrennung sorgt zwar für weniger Ruß, verhindert diesen aber nicht völlig. Ein anderer nachteiliger Nebeneffekt ist, dass die Optimierung der Verbrennungskammer eine bestimmte Geometrie voraussetzt, welche die Freiheit in Bezug auf die Abmessung des Kamins sehr einschränkt. Und das, obwohl Konsumenten gerade viel Wert auf Design legen.

 

Öko-Design

Eine bessere Verbrennungsqualität und eine Beschränkung der negativen Nebeneffekte - das waren bisher die Ausgangspunkte bei der kritischen Beurteilung der Leistung von Holzkaminen. ‘Wir erwarten, dass die europäischen Gesetze und Richtlinien in den kommenden Jahren zunehmend strenger werden’, erläutert Smit. ‘Wer da an vorderster Position mithalten will, muss sich bereits jetzt darauf einstellen.’ Smit spricht hier die europäische Ecodesign-Richtlinie an. ";Diese Richtlinie stellt Anforderungen an das ökologische Design von Produkten, die in irgendeiner Weise mit Energie im Zusammenhang stehen. Und dazu gehören auch Kamine, die mit Holz geheizt werden. Dass die Richtlinie weitreichende Folgen haben kann, zeigt das Verbot von Glühlampen. Seit dem 1. September 2009 dürfen matte Glühlampen und 100 Watt Glühlampen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht mehr auf den Markt gebracht werden. ‘Mit dem Keramikschaumfilter schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe’, meint Smit. ‘Auf der einen Seite begrenzt man den Ausstoß von organischem Feinstaub und auf der anderen Seite steigert man die Verbrennungsleistung; Luftbehandlung und Energiesparen in Einem.’ Unter Feinstaub werden in der Luft schwebende Teilchen verstanden, deren Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer ist. Diese Teilchen können sich hinsichtlich ihrer Form sehr stark unterscheiden. Sowohl die Größe, ihr Ursprung als auch die chemische Zusammensetzung sind sehr unterschiedlich. Natürlicher Feinstaub entsteht durch Staub aus dem Boden und durch Meeressalz aus verdampften Meerwassertropfen. Nicht natürlicher Feinstaub wird durch den Verkehr, die Industrie und durch Haushalte ausgestoßen und entsteht häufig durch Verbrennung fossiler Brennstoffe und durch das Zermahlen von Materialien. In Haushalten sind es oft die offenen Kamine und Holzkamine, die durch den Ausstoß von Feinstaub Probleme verursachen. Schlecht für das Image des Holzkamins, obwohl ein gut beheizter Kamin und gesunder Menschenverstand viele der Beschwerden verhindern können. Feinstaub dringt in die Atemwege ein und verursacht auf diese Weise gesundheitliche Schäden Diese wiederum äußern sich in einer verfrühten Sterblichkeit, in Herz- und Atemwegserkrankungen, Atembeschwerden und Funktionsstörungen

 

Schaumstoff

Keramikschaumfilter sind zwar ein Novum, wenn es um holzgefeuerte Kamine geht. Das Material selbst ist jedoch bereits länger vorhanden. Diese Filterart wird häufig in Aluminiumschmelzereien verwendet, um Schlacken aus der Schmelze abzufangen. Der Filter wird produziert, indem ein Polymer mit einer offenen Struktur mit einer Keramikmasse imprägniert wird. In einem Ofen wird das Polymer anschließend verbrannt, wodurch ein Keramikschaum übrig bleibt. Trotzdem bleibt es frappierend, dass Interfocos das Material in seinen Kaminen verwendet. ‘Die Idee, Keramik zu verwenden, schlummerte schon sehr lange’, erklärt Smit. ‘Mein Vorgänger Frans Sulilatu arbeitete genau wie ich früher bei TNO. Zu unserem Arbeitsbereich gehörte die technische Abnahme von holzgefeuerten Geräten. Eines dieser Geräte hatte eine keramische Feuerumlenkplatte. Während der Prüfung fiel es Frans Sulilatu auf, dass die Platte während des Brennvorgangs aufglühte.’ Mit dieser Feststellung war die Idee geboren, dass kleine, nicht verbrannte Teilchen, die durch den heißen Luftstrom getragen wurden, auf Keramik niederfallen und dort verbrennen. Als Jahre später bei Interfocos die Frage entstand, wie der Feinstaubausstoß reduziert werden kann, kam die Keramikidee wieder auf den Tisch. ‘Und weil man einen Filter wollte, der in die Umlenkplatte integriert ist, suchten wir nach einem porösen keramischen Material’, erklärte Smit. ‘bereits schnell stießen wir auf Schaumkeramik. Dieses Material wurde in den neunziger Jahren in Israel entwickelt und wird viel in Aluminiumschmelzereien verwendet. Und das Material erfüllte unsere Bedingungen.’ Ein schönes Beispiel für den Blick hinweg, über die Grenzen des eigenen Fachgebiets. Das Schöne an der Schaumkeramik ist, dass es neben porös auch hitzebeständig ist. Netter Nebeneffekt; Schaumkeramik kostet nur einen Bruchteil dessen, was Metallschaum kostet.

Het schuimkeramisch filter.   Het schuimkeramisch filter.

 

Expertise

Während der Verbrennung von Holz schweben Rußteilchen durch die Wärme nach oben und entweichen über den Schornstein in die Luft. Ruß besteht zum übergroßen Teil aus organischem und somit brennbarem Material. Durch die Verwendung eines keramischen Filters lassen sich diese Rußteilchen mitverbrennen. ";Sobald sich die Teilchen auf dem Filter absetzen, überträgt das keramische Material seine Hitze auf die Rußteilchen, was dazu führt, dass die Rußteilchen komplett zu Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid verbrennen. Dadurch reduziert sich die Feinstaubemission. Die restlichen Mineralteilchen, die meistens einen Durchmesser von unter 0,1 Mikrometer aufweisen, werden durch die Rauchgase aus dem Filter gespült und über den Schornstein nach außen geblasen. Eine wichtige Voraussetzung, denn es ist nicht erwünscht, dass der Filter zuschmiert. ‘In erster Instanz führten wir Experimente in Bezug auf die Größe des Filters aus’, erzählt Smit. ‘Aber die Resultate waren schwankend und wir konnten nicht erklären, warum der Filter das eine Mal den Staub abfing und dies beim nächsten Mal nicht funktionierte.’ Dank der Subvention der Agentschap NL hatte Interfocos den finanziellen Spielraum, um externe Expertise einzuberufen. ‘Eine gute Entscheidung’, meint Smit. ‘Durch den von Procede geleisteten Beitrag verstehen wir nun wesentlich besser, was in dem Filter passiert, und konnten so auch nachvollziehen, warum unsere Versuche zu derart wechselnden Ergebnissen führten.’ Über die Ergebnisse dieser von Procede betriebenen Forschung möchte Smit nicht allzu viel verraten. ‘Dann verlieren wir sofort unseren Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, aber ich habe trotzdem einen Tipp für andere Unternehmen: Arbeiten Sie in einem frühen Stadium mit der Wissenschaft. Manchmal scheint die eigene Intuition sich zu täuschen, dann kann man zwar an ihr festhalten, aber noch besser ist es, einen Experten darauf anzusetzen, um mit fundierten Ergebnissen einen neuen Weg einzuschlagen.’

 

Bilanzieren

Permanente Innovation ist für Interfocos ein absolutes Muss. Aber es bleibt immer ein Frage der Bilanzierung. ‘Innovationen sind wichtig, so erhält man seine führende Position’, meint Smit. ‘Aber es muss auch rentabel bleiben. Die Idee eines Keramikfilters ergab sich als viel komplizierte als wir in erster Instanz dachten. Zum Glück haben wir einen langen Atem gehabt, und das zahlt sich jetzt aus. Wir können nun niedrigere Kamine bauen als jeder andere Mitbewerber. Ein auf Verbraucherseite lang gehegter Wunsch geht damit in Erfüllung.’ ";Gerade dieser Verbraucher bereitet den Entwicklern jedoch immer wieder beträchtliches Kopfzerbrechen. Es gibt nicht nur ästhetische Wünsche, im Allgemeinen sind Konsumenten Laien. ‘Ein gut geheizter Kamin oder Ofen verursacht viel weniger Belastung und stößt viel weniger Feinstaub aus’, weiß Smit. ‘Nur beherrscht nicht jeder diese Fertigkeit. Dementsprechend berücksichtigen wir extreme Bedingungen und versuchen eventuelle negative Einflüsse auf die Leistung des Kamins für den Anwender so weit wie möglich einzugrenzen.’ Ein schlecht geheizter Kamin produziert viel mehr Feinstaub. Dies bedeutet auch, dass der Filter sich schneller füllt und der Sog sinkt. Und dabei wünscht man sich einen selbst reinigenden Filter. Die Wahl der Porengröße des Filters ist daher essentiell. Außerdem muss ein Filter so robust sein, das er zum Beispiel nicht bricht, wenn er unbeabsichtigt mit einem Holzblock angestoßen wird. Ein Filter darf auch nicht zu teuer sein, denn dann wird der Anschaffungspreis des Kamins zu hoch. Kurzum, bevor ein neuer Kamin in den Markt eingeführt wird, wird viel nachgedacht und es werden viele Entscheidungen getroffen. ‘Als Ingenieur möchte man am liebsten die allerbeste Technik, aber leider ist man auch hier gezwungen Konzessionen zu machen.’

 

Groen

Duurzame warmte

Viele Leute denken nicht weiter darüber nach, aber Tatsache ist: holzgefeuerte Kamine und Öfen schaffen nachhaltige Wärme. Holz ist schließlich ein biologischer und somit erneuerbarer Rohstoff. ";Der Markt für holzgefeuerte Kamine und Öfen ist daher im Aufwind. In den Niederlanden befindet sich dieser noch im bescheidenen Wachstum, aber in den Ländern um uns herum, ist eine größere Zunahme des Marktanteils zu verzeichnen. Der Trend geht eindeutig dahin, dass der holzgefeuerte Ofen immer häufiger an die Stelle der Zentralheizung tritt und als wichtigste Wärmequelle gesehen wird.

Immer mehr Leute möchten unabhängig sein, wenn es um Energie und Wärme geht. Und dazu tragen nicht nur Solarzellen auf dem Dach, sondern gerade auch holzgefeuerte Kamine und Öfen bei. ";‘Es klingt vielleicht widersprüchlich, aber immer häufiger werden auch holzgefeuerte Kamine an die Steckdose angeschlossen’, klärt Smit auf. ‘Und das bietet wieder Möglichkeiten in Bezug auf die Filterauswahl. Ein Problem besteht beispielsweise darin, dass der Filter warm werden muss, bevor er wirksam ist. Wenn man über einen Kamin mit Stromanschluss verfügt, kann der Filter vorgeheizt werden. Ideal.’ Dabei baut Interfocos allerdings die Rückfalloption für eventuelle Stromausfälle ein, damit die eigene unabhängige Heizquelle gewährleistet ist.

 

Metall

Inzwischen sind die ersten Modelle mit Keramikschaumfilter erhältlich. Interfocos bringt sie unter dem Namen Barbas Energa auf den Markt. ‘Dieser Typ ist auch bereits auf der Milieulijst van Agentschap NL’ verzeichnet, berichtet Smit begeistert. ‘Damit ist er der einzige Holzkamin, der in den Niederlanden für die Steuerentlastung für Investitionen (MIA) und/oder willkürliche Abschreibungen von Umweltschutzinvestitionen (VAMIL) in Betracht kommt.’ 

Das bedeutet jedoch nicht, dass sich Interfocos auf seinen Lorbeeren ausruht. Neben dem Keramikschaumfilter prüft das Unternehmen auch, ob es andere Filter und Materialien gibt, die dieselbe oder bessere Leistung liefern. ‘Momentan untersuchen wir die Möglichkeiten neuer Metallfiltertypen’, lüftet Smit den Schleier ein wenig. ‘Die Ergebnisse sind verblüffend, aber es gibt noch einige Schwierigkeiten zu überwinden.’ Die Feinstaubemission darf nicht mehr als 40 mg/m3 betragen. Messungen mit einem  solchen Filter  weisen eine Emission von noch nicht einmal 5 mg/m3 auf. Weit unter der gesetzlichen Vorschrift. Mit anderen Worten: eine viel versprechende Entwicklung. ‘Aber wie gesagt: die ersten Ergebnisse sind überwältigend, aber das ist erst die halbe Miete’, beharrt Smit. ‘Aber dass die Feinstaubemission erheblich gesenkt werden kann, hat dieses Projekt gezeigt.’ Und das sind gute Nachrichten für die Umwelt und die Volksgesundheit. 

 

Mehr über den Energa 70-55

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